Die Welt spricht über KI. Zwischen immer größeren Sprachmodellen und beeindruckenden Demos scheint die Zukunft greifbar nah. Doch für den vetOS intelliVET ReportAssistant war es ein langer Weg von der Demo bis zu dem Punkt, dass KI im Praxisalltag tatsächlich funktioniert. Denn erst wenn KI den Praxisalltag erleichtert – wenn sie in Sekunden einen makellosen Befund erstellt – entsteht der eigentliche Mehrwert.
Auf dem Weg, KI in die Tierarztpraxen zu bringen, standen fünf technische Herausforderungen im Zentrum unserer Arbeit:
1. Vertrauen durch Präzision
Noch heute zögern über 70 % der Tierärzte, KI einzusetzen, weil sie Sorge vor Ungenauigkeit haben. Verständlich: In der Medizin zählt jedes Detail und selbst kleine Fehler können gravierende Folgen haben. Doch wie viele Fehler machen Menschen eigentlich und wie gut muss eine KI sein, damit sie nützlich ist?
Erhebungen zeigen, dass Menschen beim Abschreiben von Freitextfeldern im Schnitt in fünf bis sechs Prozent der Fälle einen Fehler machen. Dabei ist das schlichte Abschreiben kurzer Texte natürlich viel einfacher, als im Nachgang einer Untersuchung oder Behandlung einen gesamten Befund zu schreiben. Der vetOS intelliVET ReportAssistant schafft das mit einer Genauigkeit von 95 % und ist damit schon heute in vielen Fällen besser als ein Mensch. Zudem dauert die gesamte Befunderstellung nur wenige Sekunden und auch Rücküberweisungen und Besitzerbriefe schreibt die KI automatisch.
Das gelingt, indem die Modelle vom vetOS intelliVET ReportAssistant speziell für veterinärmedizinische Fachsprache trainiert werden – mit echten Fällen, echten Strukturen, mit kontinuierlichem Feedback aus der Praxis. Zusätzlich durchläuft jedes Dokument automatisierte Qualitätschecks, bevor es beim Tierarzt ankommt. Doch auch an anderer Stelle schreiben wir Sicherheit groß.
2. Datenschutz made in Germany
In Deutschland gibt es keine Kompromisse beim Datenschutz – und das ist gut so. Wir haben unsere Architektur von Grund auf DSGVO-konform entwickelt. Das bedeutet konkret: Alle Daten bleiben in Deutschland, werden verschlüsselt übertragen und gespeichert. Diese Transparenz ist nicht nur rechtlich notwendig, sondern auch für das Vertrauen unserer Kunden unverzichtbar und wir nehmen sie ernst.
Wenn die KI vom vetOS intelliVET ReportAssistant das Gespräch mithört, müssen die Halter selbstverständlich um Einverständnis gebeten werden. Hier gibt es häufig die Fehlannahme, dass dies bei jedem Gespräch geschehen muss. Es reicht allerdings vollkommen aus, sich das Einverständnis einmal bei der Erstaufnahme geben zu lassen. Unserer Erfahrung nach reagieren die meisten Besitzer positiv auf die KI. Sie sehen den Mehrwert und freuen sich, dass der Arzt jetzt mehr Zeit für sie und ihr Tier hat.
3. Integration statt Insellösung
Damit im Alltag dann alles reibungslos klappt, ist es wichtig, wo und wie man mit der KI interagiert. Die Arbeit der Tierärzte ist vielseitig und komplex. Sowohl bei VetZ als auch bei ReportAssistant sind wir der Meinung: Eine gute Software erkennt man daran, dass sie einem gelegentlich Freude bereitet und ansonsten weitestgehend unsichtbar ist.
Dazu gehört auch, die volle Welt der Tierärzte nicht mit immer neuen Logins und Benutzeroberflächen noch voller zu machen. Deshalb muss auch die KI-Revolution dort passieren, wo Tierärzte schon heute täglich arbeiten: in ihrer Praxismanagementsoftware. Aus diesem Grund haben wir die Dokumentations-KI von ReportAssistant auch direkt in vetOS view und easyVET integriert. So passiert alles in einem System: Die sprachbasierte Dokumentation direkt in der Behandlungsakte – ohne nerviges Copy-Paste.
4. Unterschiedliche Fachgebiete, gleiche Einfachheit
Keine zwei Praxen sind gleich. Ein Orthopäde dokumentiert anders als eine Dermatologin, ein Nutztierarzt anders als eine Pathologin. KI darf diesen Unterschied nicht ignorieren – sie muss ihn verstehen.
An dieser Stelle gibt es besonders große Synergien zwischen ReportAssistant und VetZ. Als Marktführer mit jahrzehntelanger Erfahrung kann VetZ auf einen enormen Wissensschatz zu fachspezifischen Abläufen und Strukturen zurückgreifen. Auf dieses Know-how kann die Dokumentations-KI von ReportAssistant zurückgreifen. So entsteht das technologisch führende KI-System auf dem deutschen Markt. Das System erkennt automatisch, welche Inhalte für welchen Kontext relevant sind – von der Sprechstundennotiz über das OP-Protokoll bis hin zur dermatologischen Untersuchung. Die KI passt sich an den Menschen an – nicht umgekehrt.
5. Technologie, die man nicht spürt
Die KI muss immer wissen, was gemeint ist. Tierärzte sollten in ihrem hektischen Alltag nicht ständig daran erinnert werden, dass sie mit einer KI sprechen. Dazu gehört weit mehr als gute Spracherkennung: Die KI muss Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können, medizinische Begriffe korrekt erkennen und Informationen automatisch richtig zuordnen. Jede dieser Eigenschaften wird beim vetOS intelliVET ReportAssistant minutiös gemessen und verbessert, damit das System jeden Tag besser wird. Denn am Ende ist KI nur ein Werkzeug, das den Menschen die Arbeit erleichtert und ihnen ermöglicht, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Arbeit am Tier.